Schnelles Handeln ist gefragt
Der Klimawandel hat Auswirkungen auf unsere Wälder. Steigende Temperaturen und lange trockene Sommer ermöglichen eine Massenvermehrung von Schadinsekten wie Borkenkäfern. Zudem steigt die Gefahr von Waldbränden. Lange nasse Winter mit extremen Temperaturstürzen und extreme Wetterereignisse wie Stürme mit hohen Windgeschwindigkeiten oder Starkregen fügen dem Wald ebenfalls große Schäden zu.
Herausforderung „Waldumbau“
Försterinnen und Förster sowie private Waldbesitzer haben die Aufgabe, den Wald fit für die Zukunft zu machen. Vor allem Reinbestände kommen mit den sich ändernden Klimabedingungen nicht mehr zurecht. Deshalb gilt es jetzt, den Wald in Mischbestände mit mehreren standortgerechten Baumarten umzubauen. Das macht ihn stabiler und klimatoleranter.
Auch im Bürgerwald wird einiges unternommen. Unter alte Bäume werden Tannen und Buchen als neue Generation eingebracht. In Monokulturen werden Mischbaumarten gefördert, indem sämtliche Exemplare im Bestand belassen werden.
Außerdem werden seltene Baumarten wie Elsbeere oder Speierling eingebracht. Dadurch wird die Artenvielfalt im Wald erhöht. Schadflächen werden mit klimatoleranten Baumarten aufgeforstet. Außerdem bekommen nichtheimische Baumarten wie Schwarzkiefer, Atlaszeder oder Baumhasel auf der einen oder anderen Fläche eine Chance sich zu etablieren.
