Goldfärbung im Herbst ist ihr Markenzeichen
Als einziger heimischer Nadelbaum wirft die Lärche im Herbst ihre Nadeln ab. Dadurch schützt sich der Baum im Winter vor Wasserverlust durch Verdunstung, wie es auch Laubbäume tun. Im Frühjahr bildet die Lärche dann neue, weiche und biegsame Nadelblätter in frischem Grün, das sich später im Jahr in ein strahlendes Goldgelb verwandelt.
Lärchen sind einhäusig, das bedeutet, dass jeder Baum sowohl männliche als auch weibliche Blüten bildet. Diese erscheinen im Frühjahr noch vor den Nadelblättern. Männliche Blüten sind gelb und nach unten gerichtet, die weiblichen Blüten sind rot und stehen nach oben.
Die Lärche kommt vor allem im Hochgebirge vor, sie verträgt sowohl starken Frost bis minus 40 °C, aber auch große Hitze. Diese Zähigkeit weist auch ihr Holz auf. Es ist sehr witterungsbeständig und wird somit gerne im Außenbereich für Treppen, Fenster oder auch im Brückenbau verwendet.
| Die Lärche : | |
|---|---|
| Alter | bis max. 1000 Jahre |
| Blütezeit | März bis Mai |
| Fruchtbarkeit | mit 30 bis 40 Jahren |
| Höhe | bis 55 Meter |
| Durchmesser | bis 1,5 Meter |
| Krone | schlank, kegelförmig, licht |
| Nadeln | kurze grüne Nadelblätter stehen in Büscheln von 20 bis 50 Stück schraubig am Ast, goldgelbe Herbstfärbung |
| Rinde | braungrau und schuppig, im Alter rötlich und unregelmäßig tief gefurcht |