Die gemeine Eibe Taxus Baccata

Vorsicht Giftig!

eibeDie leuchtend roten Früchte der Eibe sind im Herbst gut zu erkennen. Der rote Samenmantel ist ungiftig. Alle anderen Pflanzenteile wie Holz, Rinde, Nadelblätter sowie der im Samenmantel befindliche Samen enthalten giftige Taxane. Sie schädigen Herz, Nervensystem, Leber und Verdauungsorgane und verursachen Erbrechen, Schwindel und Bewusstlosigkeit. Bestimmte Taxan-Verbindungen werden zum Beispiel in der Krebstherapie angewendet.


Eiben sind zweihäusig, das bedeutet, männliche und weibliche Zapfen (Blüten) befinden sich auf verschiedenen Pflanzen. Sehr selten gibt es zweigeschlechtliche Bäume, sogenannte Zwitter. Der Wind trägt männliche Pollen zu den weiblichen Zapfen.


Als gefährdete Art steht die Eibe in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Arten und daher unter besonderem Schutz.

 

 

 

 

Die Eibe :
Alter  über 2000 Jahre
Blütezeit Februar bis März teilweise bis April
Fruchtbarkeit  nach 15 bis 30 Jahren freistehend
nach 70 bis 120 Jahre dicht stehendn
Höhe  15 bis 20 Meter
Durchmesser bis 1 Meter (meist mehrstämmig)
Krone breit kegelförmig, später kugelig, abgerundet,
stark verzweigte Äste
Blätter kurz zugespitzt, oben dunkelgrün, unten hellgrün, weich
Rinde zunächst rotbraun und glatt, später graubraune Schuppenborke