Brotbaum des Försters
Die Fichte ist eine sehr schnellwüchsige Baumart. Sie kommt in Deutschland auf 25% der Waldfläche vor, in Bayern sogar auf 42%. Aus dem Verkauf von Fichtenholz kommen etwa 90% der Erträge aus der Holzernte. Deshalb wird die Fichte auch als Brotbaum bezeichnet.
Fichtenholz ist leicht, dabei elastisch aber gleichzeitig auch sehr stabil. Es wird daher z.B. als Bau- und Konstruktionsholz verwendet, auch in der Möbelindustrie und im Innenausbau wird es häufig genutzt. Fichtenholz ist außerdem das wichtigste Holz für die Papier- und Zellstoffherstellung sowie für die Herstellung von Holzwerk- stoffen wie Spanplatten.
Die Fichte ist eigentlich eine Gebirgsbaumart. Leider wurde sie aufgrund ihres schnellen Wachstums und der leichten Bewirtschaftung häufig als Monokultur an Standorten gepflanzt, an denen sie natürlicherweise nicht vorkommt. Dies macht die Fichte im Klimawandel nun zur ersten Angriffsfläche für Stürme und Schädlingsbefall.
| Die Fichte : | |
|---|---|
| Alter | bis 300 (maximal 600) Jahre |
| Blütezeit | Mai bis Juni |
| Fruchtbarkeit | mit 50 – 60 Jahren im Bestand, mit 30 – 40 Jahren im Freistand |
| Höhe | 30 bis maximal 50 Meter |
| Durchmesser | bis 1,5 Meter |
| Krone | kegelförmig zugespitzt, Seitenäste herabhängend |
| Nadeln | kurz, stachelspitz, glänzend grün |
| Rinde | rot bis grau-braun, dünnschuppig abblätternde Rinde |
